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Kreisklasse Fichtelgebirge, 5. Spieltag am 25. August 2013


TuS Erkersreuth – A.TV Höchstädt        6:5  (4:1)

TuS Erkersreuth: Seman, Stäsche, Svoboda, Suchowierski, Netzsch, Hoffmann, Tauc, Jakob, Scupin, Mojcher, Dörr (eingewechselt wurden: Broz, Pratsch, Simsek).

ATV Höchstädt: Winkler, Hechtfischer, Kövi, Gack, Bethke, Bayrak, Novotny, Cakir, Meyer, Groß, Grabowsky.

Schiedsrichter: Stefan Egelkraut (Döhlau)
Zuschauer: 70
Tore: 15. Min. Netzsch 1:0, 21. Min. Svoboda 2:0, 35. Min. Netzsch 3:0, 39. Min. Tauc 4:0, 41. Min. Cakir 4:1 (Foulelfmeter), 49. Min. Cakir 4:2, 51. Min. Pratsch 5:2, 67. Min. Cakir 5:3, 77. Min. Bayrak 5:4, 81. Min. Pratsch 6:4, 86. Min. Grabowsky 6:5.

Die favorisierten Hausherren begannen offensiv, hatten den Gegner im Griff und erspielten sich gute Möglichkeiten. Nach einer Viertelstunde passte Mojcher auf Netzsch, der schob an Torwart Winkler vorbei zur Führung. Von den Gästen war offensiv bis dahin wenig zu sehen. Svoboda konnte kurz darauf auf 2:0 erhöhen. Netzsch besorgte mit seinem zweiten Treffer das beruhigende 3:0. Das schönste Tor der ersten Hälfte erzielte Tauc. Nach einer schönen Kombination bediente Jakob den in der Mitte frei stehenden Tauc, der völlig frei abziehen konnte. Das Spiel schien gelaufen. Eben noch gefeierter Torschütze, zwei Minuten später Übeltäter im eigenen Strafraum, als Tauc sich zu einem Foul hinreißen ließ und der Schiedsrichter Elfmeter gab. Cakir verwandelte sicher und so gingen beide Mannschaften mit diesem klaren Spielstand in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hat wohl jeder der anwesenden Zuschauer den ATV längst abgeschrieben. Doch was in den folgenden 45 Minuten geschah, damit konnte niemand rechnen. Denn es war der TuS, der das Fußballspielen nun einstellte und den Gast ins Spiel kommen ließ. Die Höchstädter wurden von den Hausherren regelrecht zum Tore schießen eingeladen. Stäsche spielte den Ball genau in die Beine von Cakir, der sagte Danke und ließ sich die Chance nicht nehmen. Selbst Pratschs Treffer zum 5:2 brachte kaum Ruhe ins Erkersreuther Spiel und so kamen die Gäste zu ihrer besten Phase des Spiels. Cakir zog unbedrängt aus 20 Metern ab und es hieß 5:3. Als auch noch Bayrak eine knappe Viertelstunde vor dem Ende beim munteren Tore schießen mitwirkte, war die Partie wieder völlig offen. Unverständlich, wie der TuS nach einer klaren Führung, dieses Spiel wieder aus der Hand gab. Zehn Minuten vor dem Ende spielte Scupin auf Pratsch, der ließ Torwart Winkler keine Chance und es stand 6:4. Aber selbst dieser Treffer brachte den Hausherren keine Ru
he und wieder schlugen die Gäste in Person von Grabowsky zu.

Gerade aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit zwei hätte die Müller-Elf durchaus einen Punkt verdient gehabt.

(Bericht größtenteils von Andy Herrmann)

 

 



Kreisklasse Fichtelgebirge, 4. Spieltag am 18. August 2013

Förbau 1

Trotz Überzahl kommt TuS-Spielmacher Saponaro nach einer Ecke nahezu frei zum Kopfball. (Foto: Klaus Kapp)

 

ATV Höchstädt - TuS Förbau 0:9 (0:4)
Schiedsrichter: Rauh (SG Zedtwitz) hatte dank fairer Höchstädter ein leichtes Amt. Zuschauer: 50. Tore: 13. Min. Specht 0:1, 17. Min. Andörfer 0:2, 25. Min. Torlutter 0:3, 28. Min. Saponaro 0:4, 55., 63., 71. und 80. Min. Andörfer 0:5, 0:6, 0:7 und 0:8, 87. Min. Dill 0:9.


Nicht den Hauch einer Chance ließ Tabellenführer TuS Förbau im Aufsteigerduell dem ersatzgeschwächten ATV Höchstädt. Frühzeitig stellten Specht, Andörfer, Torlutter und Saponaro die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang war Torjäger Andörfer nicht mehr zu halten und schraubte das Ergebnis mit vier Treffern binnen 25 Minuten auf 8:0 hoch. Das letzte Tor erzielte der eingewechselte Dill. ATV-Keeper Winkler verhinderte ein zweistelliges Ergebnis.

 

Tim Andörder

Den Fallrückzieher von TuS-Topstürmer Tim Andörfer pfiff Schiedsrichter Rauh wegen gefährlichen Spiels ab. (Foto: Klaus Kapp)

ATV Höchstädt: Winkler - Gack, Novotny, Bethke, Celik - Stäudel, Hechtfischer, Groß, Wächter - Bayrak, Ü. Cakir (eingewechselt: Hegebart, Walter)

Auch die Rückkehr von Kapitän Thomas Gack, Emrah Celik und Christian Wächter nützte nichts. Zu deutlich wurde bei den Zuletztgenannten der Trainingsrückstand. Außerdem fielen mit den Manndeckern Michael Kövi, Özcan Gündüz und Marcel Grabowsky wichtige Stützen aus. Zudem fehlten Torwart Bernd Söllner sowie die Routiniers Murat Cakir, Stephan Meyer und Martin Schikora und Neuzugang Adrian Ziems verletzungs- oder urlaubsbedingt. Also mussten einmal mehr Andre Bethke und Valentin Novotny als Manndecker herhalten und fehlten so natürlich im Aufbauspiel, das defacto gar nicht stattfand. 

Tim Andörfer

Den geschenkten indirekten Freistoß ließ sich Tim Andörfer nicht entgehen und nagelte ihn zum 8:0 in die Maschen. (Foto: Klaus Kapp)


Dennoch darf die Personalmisere nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Müller-Elf über 90 Minuten nur eine halbwegs brauchbare Torchance herausarbeitete, die Mario Groß überhastet vergab. Für Trainer und Mannschaft gilt es jetzt, die Reihen zu schließen, eventuell personell etwas zu verändert und die Rekonvaleszenten so schnell wie möglich wieder auf den Fußballplatz zu bringen.

Platzwahl

Da war die Welt noch in Ordnung: Förbaus "Otto" Saponaro, Schiedsrichter Reiner Rauh und der wieder genesene Höchstädter Kapitän Thomas Gack bei der Platzwahl. (Foto: Klaus Kapp)

 

 


 

Kreisklasse Fichtelgebirge, 2. Spieltag am 4. August 2013

FC Hohenberg-Schirnding - ATV Höchstädt 2:2 (2:2)
Schiedsrichter: Klement (Faßmannsreuth) leitete konsequent; Zuschauer: 70
Tore: 3. Min. Müller 1:0, 14. Min. Koriandt 2:0, 30. Min. Hegebart 2:1, 40. Min. Bethke 2:2.

Mit dem letzten Aufgebot holte die Müller-Elf in Hohenberg verdient ihren ersten Punkt in der Kreisklasse Fichtelgebirge. Das Remis kam dabei einem gefühlten Sieg gleich. Torwart Oliver Winkler parierte in der 87. Minute bravourös einen Strafstoß von Damrot.

 

Marcel Grabowsky

Zwei Aktivposten beim Höchstädter Auswärtsspiel in Hohenberg: Andre Bethke und Marcel Grabowksy (Foto: A. Pöhner)

Martin Schikora

Wann immer Lukas Damrot seinem Bewacher Valentin Novotny einmal entwischte, war Martin Schikora die Endstation für den FC-Angreifer (Foto: A. Pöhner).

ATV Höchstädt: Winkler - Kövi, Novotny, Schikora, Bethke - Hegebart, Hertwig, Stäudel, Grabowsky - Gruß, Bayrak (eingewechselt: Richter, Tonka)

Der Arbeiterturnverein reiste mit dem letzten Aufgebot nach Hohenberg. Dennoch hatte Trainer Müller die Parole ausgegeben: "Wir können auch mit dieser Mannschaft bestehen und einen Punkt holen". Dabei sah es nach 15 Minuten nach einem Debakel aus. Fünf Mann ließ Hohenbergs Sven Müller gleich zu Beginn stehen und markierte das 1:0. Nach einer Ecke standen drei Mann bei Koriandt, der dennoch per Kopf das 2:0 markieren konnte.

Erst nach und nach befreiten sich die Höchstädter und fanden die richtige Einstellung zum Spiel. Als unermüdlicher Antreiber fungierte dabei Andre Bethke, der zunächst nach einer halben Stunde mit einer messerscharfen Hereingabe auf Jugendspieler Hegebart maßgeblich am Anschlusstreffer beteiligt war. Zehn Minuten später ließ er mit einem tückischen Freistoß aus dem linken Halbfeld den Ausgleich folgen.

Beide Teams hatten dann bis zur Pause ihre Möglichkeiten. Die größte blockte Martin Schikora ab, der sich beherzt in den Fünf-Meter-Schuss von FC-Angreifer Lukas Damrot warf.

Markus Stäudel Etienne Hegebart
Spielte in Hohenberg auf ungewohnter Position hinter den Spitzen: Markus Stäudel. (Fotos: A. Pöhner) Erzielte in Hohenberg bei seinem ersten Punktspiel für die Fußball-Herren sein erstes Tor: Etienne Hegebart.

 

In Halbzeit zwei erhöhten die Gastgeber den Druck. Höchstädt blieb mit Kontern gefährlich. Für den FC vergaben Stibbe und zweimal Damrot beste Einschussmöglichkeiten. Beim ATV scheiterten Bethke und Bayrak mit Distanzschüssen. Die größte Chance bot sich Gruß, der das Kunststück fertig brachte, aus fünf Metern drüber zu löffeln.

Den verdienten Punkt hielt schließlich der ausgezeichnete TW Oliver Winkler fest, der in der 87. Minute einen Handelfmeter von Hohenbergs Damrot parierte. Kurz vor Schluss rettete der eingewechselte Engin Tonka mit einem Kopfball vor zwei einschussbereiten FC-Angreifern. Bemerkenswert, dass mit Marcel Grabowsky und Marco Richter die letztjährige Abwehrreihe mit aushalf. Vor allem Ersterer verlieh mit seiner Kopfballstärke der Hintermannschaft viel Sicherheit und wäre durchaus ein wichtiger Stabilisationsfaktor in der Kreisklasse. Zumal Martin Schikora nach Muskelbündelriss kurz vor Schluss zehn Tage ausfallen wird. Dafür sollten Thomas Gack, Murat Cakir und Hochzeiter Stephan Meyer ins Aufgebot zurückkehren. Auch Christian Wächter und Stefan Hechtfischer stehen nach Urlaub wieder zur Verfügung.

Valentin Novotny und Stefan Hertwig

Lukas Damrot wurde von den Höchstädtern stets in Teamarbeit aus dem Spiel genommen. Hier bearbeiten Valentin Novotny und Stefan Hertwig den bulligen FC-Angreifer.

 


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Kreisklasse Fichtelgebirge, 2. Spieltag am 4. August 2013

ATV Höchstädt - TSV Arzberg-Röthenbach 0:3 (0:2)
Schiedsrichter: Sazak (FC Stammbach) leitete zufriedenstellend; Zuschauer: 70
Tore: 0:1 (12.) Voit; 0:2 (44.) Hoyer (Foulelfmeter), 0:3 (75.) Lindner.

Auch im zweiten Spiel setzte es aufgrund von individuellen Fehlern eine klare Niederlage. Dabei hatte Meyer beim Stand vom 0:0 die Führung auf dem Fuß. Die Müller-Elf leidet unter zahlreichen Ausfällen.

ATV Höchstädt: Winkler - Hechtfischer, Stäudel, Schikora, Kunstmann - Bethke, Kövi, Gruß, Ü. Cakir, Meyer, Bayrak (eingewechselt: Walter, Hertwig)

Beide Teams traten ersatzgeschwächt an. Die Gäste stellten die jüngere Mannschaft, was sich mit zunehmender Spieldauer auszahlte. Fritsch erzielte die Führung per Kopf. Kurz vor der Pause der Genickbruch für Höchstädt. Der eingewechselte Hertwig senste am linken Strafraumende seinen Gegenspieler um. Hoyer verwandelte den berechtigten Elfer sicher. In Halbzeit zwei spielte der TSV seine Überlegenheit aus, wurde dann aber etwas zu überheblich und hätte der Müller-Elf durch eigene Fehler fast wieder ins Spiel gebracht. Lindner setzte mit einem trockenen Schuss den Schlusspunkt. 

 


 

Kreisklasse Fichtelgebirge, 1. Spieltag am 28. Juli 2013

SpVgg Weißenstadt – ATV Höchstädt 4:1 (1:1)
Schiedsrichter: Özdemir (1. FC Gefrees); Zuschauer: 100
Tore: 1:0 (5.) Schörner; 1:1 (37.) Bayrak, 2:1 (72.) Lenk; 3:1 (83.), Schörner; 4:1 (85.) Lenk.

Trotz der späteren Anstoßzeit unterlag die Müller-Elf bei hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad unnötig bei der SpVgg Weißenstadt. Letztlich war nicht, wie einige monierten, der Schiedsrichter, sondern vielmehr die eigenen Unzulänglichkeiten Grund für das klare Ergebnis.

ATV Höchstädt: Winkler - Gündüz, Hechtfischer, Stäudel, Gack - Bethke, Kövi, Novotny, Ü. Cakir, M. Cakir, Bayrak (eingewechselt: Walter, Gruß, Schikora)

Hätte Seyyit Bayrak beim Stande von 1:1 zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball auf links nicht neben den Pfosten gedroschen, sondern zum völlig frei stehenden Ümit Cakir quergepasst, hätte dieses Spiel auch eine andere Wendung nehmen können. Denn bis dahin hatte das Team die verletzungsbedingten Ausfälle seiner beiden Führungsspieler Murat Cakir und Markus Stäudel eigentlich ganz gut verkraftet. Auch Thomas Gack war kurzzeitig vom Feld gehumpelt, konnte dann aber weitermachen.

Es kam anders: TW Oliver Winkler machte bei Lenks tückischer Ecke eine äußerst unglückliche Figur und legte sich das Ei selbst ins Netz. Danach drängten die Höchstädter auf den Ausgleich, setzten alles auf eine Karte. Einmal aus dem Getümmel und einmal nach klugem Pass in die Schnittstelle schraubten die Weißenstädter Schörner und Lenk das Ergebnis zum deutlichen 4:1 hoch.

Unterm Strich war die Müller-Elf an diesem Sonntag zu grün. Jeder einzelne Spieler der Aufstiegself muss die A-Klassen-Erinnerungen abstreifen. In der Kreisklasse bekommst du nicht so viele Einschussmöglichkeiten. Genauso gilt es für die Neuzugänge die Scheu abzulegen und die ihnen zugedachten Führungsrollen auch einzunehmen.

Freilich ist erst ein Spiel gespielt. Und mit TW Bernd Söllner, den operierten Emrah Celik und Stephan Meyer, sowie den verletzten Christian Wächter und Adrian Ziems fehlten natürlich wichtige Stützen. Dennoch war mindestens ein Punkt drin. Und genau den haben alle 14 eingesetzten Spieler verschenkt.